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Verbraucher kaufen mehr heimischen Wein

01/28/2014

Weine aus den deutschen Anbaugebieten sind im eigenen Land gefragt. Ihr Absatz legte im vergangenen Jahr trotz eines insgesamt leicht rückgängigen Weinmarktes im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent zu.


Dies geht aus den aktuellen Marktdaten der GfK zum Weineinkaufsverhalten der privaten Haushalte in Deutschland hervor, die alljährlich im Auftrag des Deutschen Weininstituts (DWI) durchgeführt wird.

Die Weine ausländischer Herkunft mussten der Erhebung nach dagegen Absatzrückgänge hinnehmen. So gingen die Einkäufe von Weinen aus den wichtigsten Weinimport­ländern Frankreich, Italien und Spanien um drei, neun bzw. zwei Prozent zurück. Dadurch ist der Weinabsatz in Deutschlandinsgesamt um 2,3 Prozent gesunken und auch die Ausgaben für Wein waren mit einem Minus von 1,4 Prozent leicht rückläufig.

„Die heimischen Weine konnten ihren Anteil am gesamten Weinabsatz in Deutschland in 2013 um zwei Prozentpunkte auf 46 Prozent steigern und ihren Umsatzmarktanteil von 52 Prozent konstant halten“, zeigte sich DWI-Geschäftsführerin Monika Reule zufrieden. „Dies war dank der guten Weinjahrgänge 2011 und 2012 möglich, mit denen wir in den letzten beiden Jahren trotz schwieriger Marktverhältnisse verloren gegangenes Terrain zurück gewinnen konnten, das wir aufgrund der mengenmäßig unterdurchschnittlichen 2010er Weinernte verloren hatten. Mit der erneut um zehn Prozent verringerten Erntemenge des vergangenen Jahres wird es allerdings für die deutsche Weinwirtschaft eine Herausforderung sein, das erreichte Niveau zu halten“, betonte Reule.

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