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WeinSensorium begeistert in Hannover

06/06/2014

Nach dem zehntägigen Gastspiel des WeinSensoriums auf dem Goseriede-Platz in Hannover zieht das Deutsche Weininstitut (DWI) eine positive Bilanz. Rund 3500 Besucher nutzten trotz der zum Teil tropischen Temperaturen die Gelegenheit, in dem spannenden Weinerlebnisparcours viel Neues über die heimischen Weine zu erfahren.


Besonders auffällig war das hohe Interesse der Hannoveranerinnen und Hannoveraner für das Thema Wein, quer durch alle Altersgruppen.

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Dabei zeigten sich viele Besucher überrascht, wie vielfältig man diesem Thema begegnen kann. Die Begeisterung der Gäste war sowohl während des Parcours, als auch in zahlreichen Gesprächen in der Lounge des WeinSensoriums zu spüren. Zudem haben zahlreiche Auszubildende aus den Gastronomieberufen durch den Besuch im WeinSensorium ihre Fachkenntnisse über die heimischen Weine erweitert.

Stark gefragt waren auch die vier kulinarischen Seminare, die von der Feinkost-Expertin Petra Gemmel und Ulrich Heim, Direktor des Mercure-Hotels Hannover City, moderiert wurden. Hier waren sogar Stehplätze heiß begehrt. Jeweils bis zu 75 Gäste ließen sich zu Themen wie „Käse küsst deutsche Weine“ informieren und probierten die korrespondierenden Leckerbissen.

Weinbautradition Hannovers

Im Rahmen der Eröffnung am Freitag, den 6. Juni, hatte HannoversBürgermeister Klaus Dieter Scholz (rechts im Bild) eine Information parat, die unter den meisten Anwesenden Erstaunen auslöste: "Im Mittelalter ist in Hannover Wein angebaut worden"!

 
Der Pilot des WeinSensoriums schickt seine Besucher auf eine erlebnisreiche Reise. Zur Hannover-Premiere mit an Bord: Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut, Andreas Bergmann von der Weinbruderschaft zu Hannover und Klaus Dieter Scholz, Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover (von links).
 

Und dieser Wein soll gar nicht so schlecht gewesen sein, wie in einer Chronik aus dem 16. Jahrhundert nachzulesen ist.“ Die Erklärung gab es von Dr. Thomas Schwark, Direktor des Historischen Museums Hannover: „Im Mittelalter herrschte in unseren Gefilden eine Warmzeit, die Weinbau sogar bis in den Süden Skandinaviens möglich machte.“ Wer tiefer in die hannoversche Weintradition eintauchen möchte, der hat im September und Oktober dieses Jahres im Historischen Museum Gelegenheit dazu. Aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Weinbruderschaft zu Hannover findet dort eine Ausstellung statt.

Hören, riechen, schmecken, verstehen 

Geführt von Ernst Büscher vom DWI erlebten Scholz, Schwark und die Premierengäste, wie im WeinSensoriumdie Sinne an originellen Exponaten herausgefordert werden. Ein einzigartiges Konzept lädt auf 400 Quadratmetern zum aktiven Mitmachen ein. „Wir möchten auf erlebnisreiche Art verdeutlichen, dassWein kein kompliziertes Getränk ist, sondern ein Teil unserer Kultur, das für jeden da ist und auch von jedem verstanden werden kann. Dabei möchten wir unterhalten, nicht unterrichten“, so Büscher.„Wir rücken das Thema Wein mit seinen vielen Facetten in ein neues, verblüffendes Licht. Die Besucher werden auf eine interessante Erlebnisreise eingeladen und erfahren auf ganz neue Art und Weise, warum die Weine aus den 13 deutschen Weinregionen so besonders sind.“ Am Ende des Rundgangs erwartet den Gast die angegliederte Lounge, in der aus jedem Anbaugebiet ein regionaltypischer Wein zur Verkostung bereitsteht.

Das WeinSensorium hat seit seinem Start 2008 in Berlin bereits in Leipzig, Düsseldorf, Bremen und Braunschweig Station gemacht und schon über 40.000 begeisterte Besucher angezogen. 

Mehr Informationen: www.weinsensorium.de

Video zum WeinSensorium: https://www.youtube.com/watch?v=31gAqI47kT4

Presse dazu: Hannoversche Allgemeine

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