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Weinmajestäten mit Wissensdurst

03/20/2012

"Man lernt nie aus", schon gar nicht, wenn man eine Krone trägt. Deshalb trafen sich 15 Gebiets- und Ortsweinmajestäten aus ganz Deutschland zum Fachseminar "Deutscher Wein für Weinmajestäten". Schulung und Netzwerkpflege der Repräsentantinnen standen im Vordergrund.


Fachseminar Deutscher Wein für Weinmajestäten. Teilnehmerinnen: Julia Migend, Katharina Zimmer, Daniela Sättele, Larissa Stäbler, Juliane Strub, Katja Riedel, Viktoria Steinmann, Stephanie Kopietz, Janine Preis, Janina Huhn, Nina Hirsch, Stephanie Knapp, Andrea Römmich, Tina Rost, Lisa SchuckmannSimone Renth-Queins, Dipl. Ing. Weinbau & Oenologie (FH), Vorstandsmitglied im Bund Deutscher Oenologen und selbst Deutsche Weinkönigin 1999/2000 sowie Steffen Schindler und Frank Schulz (Leiter Marketing/Kommunikation DWI), begrüßten die Majestäten vor der historischen Kulisse der Weinbaudomäne Oppenheim.

Sensorik: Schon beim ersten Programmpunkt durften die Hoheiten ihre sensorischen Fertigkeiten unter Beweis stellen: Wasserproben mit versetzter Säure, Süße und Bitterkeit wurden auf ihre Intensität geprüft. Der Begriff "Blindprobe" bekam mit dem Schnuppertest an schwarzen Weingläsern eine völlig neue Dimension. Bis dann endlich auch ein Schluck der verdeckten Weine verkostet werden durften, die zum Teil direkt von den Majestäten aus den Anbaugebieten mitgebracht wurde.

In den Weinbergen und den Räumlichkeiten des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR), erläuterte Simone Renth-Queins die Fakten rund um das Arbeitsjahr des Winzers und die Weinherstellung.

Der erste Abend endete mit einer kulinarischen Weinprobe in Jordan´s Untermühle in Köngernheim, eine schöne Gelegenheit für die Majestäten während des 4-Gang-Menüs die ansprechende Weinmoderation zu trainieren.

Durch den zweiten Vormittag führten die Majestäten zum größten Teil selbst, in dem sie ihre Anbaugebiete mit allen Typizitäten vorstellten und den Rest der mitgebrachten Weine beschrieben.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des Amtes: Frank Schulz, Abteilungsleiter Kommunikation DWI, gab Tipps im Umgang mit den Medien, Hinweise wie man Meldungen direkt steuern kann und bei welchen Fragen man auf der Hut sein sollte. Am Wichtigsten hierbei war, was auch Simone Renth-Queins aus ihren Erfahrungen bestätigen konnte: authentisch und persönlich sein, aber privates privat sein lassen.

Simone Renth-Queins, Steffen Schindler und Frank Schulz betonten außerdem, dass die Majestäten weit mehr seien, als "schmückendes Beiwerk" auf Fotos. Sie seien Botschafterinnen des deutschen Weines, Bindeglied zu Medien und Weinfreunden. Daher müsse darauf geachtet werden, dass Veranstalter einen "aktiven, inhaltlichen Part", für die Weinmajestäten vorsähen", so Schulz.

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