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Riesling Fellowship begeistert Weinprofis in London und New York

12/15/2008

Zwei hochkarätige Präsentationen in New York und London unterstreichen die weltweite Qualitätsführerschaft deutscher Rieslinge.


29aa0a41-f93e-115f-2c29-c75f440fd334Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat im November und Dezember dieses Jahres in London und New York einflussreiche internationale Multiplikatoren aus Medien, Handel und Gastronomie zum „Riesling Fellowship“ eingeladen. „Wir wollen mit dieser 2006 in London gestarteten Veranstaltungsreihe die besonderen Qualitäten des Rieslings einem exklusiven Kreis wichtiger Persönlichkeiten aus der Weinszene in einem hochwertigen Rahmen präsentieren“, erläutert DWI-Geschäftsführerin Monika Reule. Zentraler Teil des Riesling Fellowship-Konzepts ist es, dass ausgewählte Top-Riesling-Erzeuger aus aller Welt vor Ort sind, um den geladenen Gästen ihre Weine persönlich vorzustellen. Die Winzer wurden auf Empfehlung bedeutender Meinungsbildner in den beiden Märkten ausgewählt.

In New York, wo die Veranstaltung in diesem Jahr zum ersten Mal stattfand, war die Resonanz der 180 Gäste und Erzeuger ausgesprochen positiv. Nahezu alle wichtigen US-Weinpersönlichkeiten, die normalerweise kaum gemeinsam auf einer Präsentation anzutreffen sind, kamen ins Mandarin Oriental Hotel, einem der besten Häuser am Platz. Einige der  einflussreichsten Weinkritiker der Welt, wie beispielsweise Bruce Sanderson vom Wine Spectator oder David Schildknecht von Robert Parkers Wine Advocate, verkosteten Weine aus den deutschen Anbau¬gebieten sowie aus sieben anderen Ländern.

In London bildete die Deutsche Botschaft am Belgrave Square den angemessenen Veranstaltungsrahmen, in die der deutsche Botschafter Georg Boomgaarden geladen hatte. Prof. Hans Reiner Schulz von der Forschungsanstalt Geisenheim referierte zum Thema Riesling im Klimawandel und stieß damit auf großes Interesse bei den anwesenden Weingrößen wie Jancis Robinson, die bereits zum dritten Mal der exklusiven Runde der Rieslingfreunde angehörte.

Die Diskussionen und Weinpräsentationen in London und New York verdeutlichten, dass die deutschen Weinproduzenten angesichts der weltweiten Riesling-Renaissance die Qualitätsführerschaft dieser Rebsorte für sich beanspruchen. Monika Reule betonte, dass die durch den Riesling eingeleitete internationale Image¬verbesserung mittlerweile auch zu einem gestiegenen Interesse an anderen deutschen Rebsortenweinen wie Grau- und Spätburgunder geführt habe. Sie kündigte außerdem an, im kommenden Jahr die Riesling Fellowship-Veranstaltungsreihe auf drei Kontinente auszuweiten. Sie soll parallel im November 2009 zentral für ganz Europa in Brüssel sowie erstmals auch in Tokyo für die Weinprofis aus dem asiatischen Raum stattfinden. New York wird als Veranstaltungsort für Amerika beibehalten.