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Die sechs Finalistinnen stehen fest

09/24/2011

Zur Wahl der 63. Deutschen Weinkönigin treten an: Alina Bäcker von der Ahr, Ramona Sturm von der Mosel, Madeleine Rossel aus dem Rheingau, Annika Strebel aus Rheinhessen, Elisabeth Born von Saale-Unstrut und Juliane Kremtz aus Sachsen. Um 14 Uhr wird die Aufzeichnung im SWR-Fernsehen übertragen!


von links nach rechts: Elisabeth Born (Saale-Unstrut), Juliane Kremtz, (Sachsen), Madeleine Rossel (Rheingau), Ramona Sturm (Mosel), Alina Bäcker (Ahr), Annika Strebel (Rheinhessen)
 
von links nach rechts: Elisabeth Born (Saale-Unstrut), Juliane Kremtz (Sachsen), Madeleine Rossel (Rheingau), Ramona Sturm (Mosel), Alina Bäcker (Ahr), Annika Strebel (Rheinhessen)
Abdruck honorarfrei: Bild: www.deutscheweine.de
 

 

Am Samstagabend ging es in Neustadt an der Weinstraße mal wieder um Alles: Dreizehn junge Damen kämpften um den Einzug in das Finale zur Wahl der 63. Deutschen Weinkönigin. Nur sechs konnten ins das Finale am 30. September einziehen.

Dreizehn junge Damen im Alter zwischen 21 und 26 Jahren waren in diesem Jahr angetreten, ihr Wissen um Weinzubereitung und Weinvermarktung zu beweisen. Alle dreizehn haben ein Jahr zuvor ihre Weinanbauregion als Weinkönigin vertreten. Drei Stunden lang mussten die Kandidatinnen auf offener Bühne vor rund 850 Zuschauern ihr Können beweisen. Dazu gehört neben ausgezeichnetem Weinwissen auch das Auftreten: Charme, Schlagfertigkeit und ein gutes Englisch waren auch gefragt.

"Wir erleben heute dreizehn Persönlichkeiten, die es alle in jungen Jahren außergewöhnlich weit gebracht haben", lobte die Geschäftsführerin des ausrichtenden Deutschen Weininstituts (DWI), Monika Reule: Sie sind "Profis in Sachen Wein." Weinköniginnen wachsen in der Regel mit dem Wein auf und bringen eine tiefe Bindung für den Wein und eine große Leidenschaft für das Produkt mit. So gibt es auch in der Weinwirtschaft keinen Nachwuchsmangel: "Das Interesse an den Weinmajestäten ist groß", sagte Reule. "Die Weinköniginnen verstehen ihr Amt eher als Berufung und als Ehrenamt im wahrsten Sinne des Wortes", betonte sie.

In der Fachbefragung galt es Fachbegriffe wie Abstich, Spontanvergärung oder Blanc de Noir zu erklären, aber auch Methoden zur Qualitätssteigerung im Weinberg. Ganz Verbrauchernah wurde auch erklärt, welches Weinglas am besten zu welchem Wein passt, was ein "Bag in Box" ist, oder warum Weinstein kein Problem darstellt. Auf Englisch galt es schließlich, die Vorzüge eines der dreizehn deutschen Weinanbaugebiete anzupreisen. Erstmals mussten jeweils mehrere Kandidatinnen zudem in einer Schnellraterunde ihr Weinwissen beweisen.

Elisabeth Born (Saale-Unstrut) Julian Kremtz (Sachsen) Madeleine Rossel (Rheingau) Ramona Sturm (Mosel) Alina Bäcker (Ahr) Annika Strebel (Rheinhessen)
Elisabeth Born (Saale-Unstrut) Juliane Kremtz (Sachsen) Madeleine Rossel (Rheingau) Ramona Sturm (Mosel) Alina Bäcker (Ahr) Annika Strebel (Rheinhessen)

 

SWR-Moderator Holger Wienpahl hatte es ja schon zu Beginn gesagt: Bei einer Deutschen Weinkönigin sind heute Kompetenz und Fachwissen gefragt. "Aber auch Ausstrahlung und Charme sind ganz wichtig fürs internationale Parkett", wusste der kundige Moderator. Am Ende hat die 80-köpfige Jury aus Vertretern von Politik, Weinwirtschaft und Medien die Qual der Wahl.

Um 19.30 Uhr verkündete DWI-Geschäftsführerin Monika Reule das mit Spannung erwartete Ergebnis: Da war der Jubel groß bei den zahlreich angereisten Fans von Saale-Unstrut, Mosel, Rheingau, Rheinhessen, Sachsen und der Ahr.

Das Südwestfernsehen sendet am Sonntag, den 24. September um 14.00 Uhr eine Aufzeichnung der Vorentscheidung.

Die Gala  zur Wahl der 63. Deutschen Weinkönigin wird dann live am Freitag, 30. September, 20.15 bis 22.00 Uhr, aus dem Saalbau in Neustadt an der Weinstraßeim SWR-Fernsehen übertragen.