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Deutsche Weinprinzessin als Weinbotschafterin in Tokio

03/12/2012

Die Deutsche Weinprinzessin Elisabeth Born warb als engagierte Weinbotschafterin vom 6.-9. März auf der wichtigsten japanischen Lebensmittelfachmesse Foodex in Tokio für die Weine aus ihrer Heimat.


Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz (BMELV) koordinierte zum vierten Mal den deutschen Pavillon, in dem neben kulinarischen Spezialitäten auch deutsche Weine einen hohen Stellenwert einnahmen. Bei der Weinauswahl wurde insbesondere auf die Verfügbarkeit im japanischen Markt Wert gelegt.

Elisabeth Born begeisterte die japanischen Besucher mit ihrer Fachkenntnis bei geführten Weinproben, einem Seminar, einem Pressedinner und zahlreichen Interviews am Degustationsstand. Am letzten Messetag resümierte sie: “Es ist unglaublich beeindruckend, wie wissbegierig japanische Weintrinker sind. Hier pulsiert das Leben und es herrscht ein großer Andrang auf unsere Weine.“ Überrascht war die Deutsche Weinprinzessin darüber, dass trockene Rieslinge in Japan noch so wenig bekannt sind, obwohl die Sorte an sich einen guten Namen hat. Große Anerkennung genießen ihrer Meinung nach in Japan mittlerweile auch die Burgundersorten oder der Silvaner im Bocksbeutel.

„Ich habe viele japanische Importeure kennen gelernt, die ein absolutes Spitzensortiment an deutschen Weinen anbieten. Von daher wundert es mich nicht, dass die Exporterlöse für deutsche Qualitätsweine hier in Japan überdurchschnittlich hoch sind“, erklärte Born. Die Freude, vor allem auch junger Japaner, an den heimischen Weinen stimme sie zuversichtlich, dass Japan auch weiterhin ein wichtiges Exportland für die deutschen Erzeuger bleibt. Ihr neues japanisches Lieblingswort heißt ‚Oishii’, was wörtlich übersetzt ‚köstlich’ bedeutet. Dies habe sie sehr oft als Kompliment für die von ihr präsentierten Weine gehört.

FOODEX Japan (externer link)

Mehr Informationen zu Elisabeth Born (Kurzporträt)