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Auszeichnung für Spätburgunder "Wilhelm"

08/31/2010

Spätburgunder aus den deutschen Anbaugebieten gewinnen im In- und Ausland an Popularität und Anerkennung. Aus diesem Grund hat das Deutsche Weininstitut (DWI) in diesem Jahr erstmals die besten Spätburgunder im Rahmen der Bundesweinprämierung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) ausge­zeichnet.


 

Preisträger Sonderpreis Spätburgunder (von links): Monika Reule, DWI-GF, Wolgang Schupp (WG Oberbergen), Thorsten Ochoki und Barbara Roth (Weingut Wilhelmshof), Marco Köninger (Weingut Villa Heynburg) und die Deutsche Weinprinzessin Christl Schäfer
Preisverleihung DWI-Sonderpreis Spätburgunder (von links): Monika Reule, DWI-GF, Wolgang Schupp (WG Oberbergen), Thorsten Ochoki und Barbara Roth (Weingut Wilhelmshof), Marco Köninger (Weingut Villa Heynburg) und die Deutsche Weinprinzessin Christl Schäfer (zum Download auf das Bild klicken)

Den ersten Preis erhielt das Pfälzer Wein- und Sektgut Wilhelmshof aus Siebeldingenfür seinen 2007er Spätburgunder „Wilhelm“, der sich laut Jury sehr gehaltvoll, vielschichtig und mit feinen Barriquearomen präsentiert.

Den zweiten Rang belegte das Weingut Villa Heynburg aus Kappelrodeck in Baden mit einem 2008er Spätburgunder trocken. Auf Platz drei kam die 2007er Spätburgunder Auslese trocken der badischen Winzergenossenschaft Oberbergen im Kaiserstuhl.

Eine Jury aus Weinexperten und Medienvertetern hat die Siegerweine aus den Spätburgundern mit den besten Bewertungen des DLG-Wettbewerbs gekürt. Insgesamt hatten in diesem Jahr 400 Spätburgunder Rotweine an der Bundesweinprämierung teilgenommen.

"ZunehmendeErfolge auf internationalen und nationalen Weinwettbewerben" Die Urkunden wurden am 31. August durch die Deutsche Weinprinzessin Christl Schäfer und DWI-Geschäftsführerin Monika Reule überreicht.Reule betonte im Rahmen der Preisverleihung, dass sie auch gute Chancen für einen erfolgreichen Export dieser Premiumrotweinsorte auf vielen Auslandsmärkten sehe: „ZunehmendeErfolge auf internationalen und nationalen Weinwettbewerben der letzten Jahre belegen sehr eindrucksvoll die Konkurrenz­fähigkeit deutscher Spätburgunder mit denen aus anderen Provenienzen. Sie beweisen gleichzeitig, dass sich das Niveau und die Qualität deutscher Spätburgunder in den vergangenen Jahren deutlich verbessert haben“, so die DWI-Chefin.Den Grund dafür sieht sie zum einen in den hervorragenden klimatischen Bedingungen, die in den letzten Jahren für die Produktion fruchtbetonter, hochwertiger Spätburgunder geradezu ideal waren, zum anderen aber auch im Qualitätsstreben und in der hervorragenden Ausbildung der international geschulten nachwachsenden Winzergeneration.

Der Spätburgunder zählt ebenso wie der Riesling zu den sogenannten „Cool Climate“ Rebsorten. In den vergleichsweise kühleren Klimazonen der deutschen Weinregionen reifen die Trauben langsamer und länger heran. Dies führt zu einer harmonischen Ausgewogenheit von Fruchtsäure, weichen Tanninen und sortentypischen Aromen, was den besonderen Charakter des deutschen Spätburgunders ausmacht.